kopfgrafik

Märchen

Im November beschäftigte sich die Klasse 2a mit Märchen: Die Kinder lasen verschiedene Märchen, erarbeiteten Märchen-Merkmale und trafen sich zum Märchen-Vorlese-Nachmittag im Klassenzimmer bei Kerzenlicht, heißem Tee und Keksen. Natürlich schrieben alle Schüler auch ein eigenes Märchen oder erzählten ein Märchen nach. Dabei entstanden tolle Geschichten! Die Ideen von Frida, Philipp und Annabelle kann man hier lesen.

Elke Shin

Es war einmal eine Prinzessin die war schön und angeberisch. Nur der doofe Hans mochte sie. Er war genauso doof. Alle anderen mochten sie nicht. In dem Dorf wohnte ein Müllersmann, der hatte eine liebe Tochter. Ihr Vater wollte, dass sie den doofen, reichen Hans heiraten sollte, weil er reich werden wollte. Er schickte sie als Dienstmädchen zu Hans ins Schloss. Hans war gemein zu ihr. Er schubste sie auf den Boden. Nur zur Prinzessin war er nett. Die Müllerstochter rannte in den Wald. Dort traf sie einen netten, hübschen Prinz. Die beiden heirateten und bekamen vier Kinder und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Frida



Es war einmal ein Mensch, der ums Feuer tanzte und sein Spruch war: "Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß".

Philipp


Der Müllerbursche und die Prinzessin

Es war einmal ein Müllerbursche der hieß Adam. Adam half einem armen Müller. Eines Tages erfuhr der Müller, dass die Prinzessin in einen kleinen Hund verzaubert ist. Der Müller dachte: "Ohje". Also ging er in die Mühle zu Adam und erzählte ihm von der Prinzessin. Nun sagte Adam:"Ich will hinaus ziehen um die Prinzessin zu befreien". Der Müller jedoch sagte:"Nein", denn er hatte seine Frau verloren und jetzt wollte er Adam nicht auch noch verlieren. Wer sollte Ihm dann bei der Arbeit helfen? Adam hörte nicht auf den Müller. Er ging nachts aus der Mühle mit etwas Essen und Trinken. Hinter dem Berg war ein Pferdestall. Er stieg auf das einzige Pferd im Stall. Dann ritt er los. Er kam an das Schloss des Zauberers und klopfte an. Der Zauberer öffnete ihm die Tür. Der Zauberer fragte, was er wolle. Adam entgegnete:"Ich will die Prinzessin befreien". "Oh, dann musst du erst die drei Aufgaben lösen", sagte der Zauberer, "nun sehe ich dich Morgen um 15 Uhr wieder". Adam ging in ein Wirtshaus und legte sich in ein Bett. Am nächsten Tag, pünktlich um 15 Uhr, war Adam wieder am Schloss. Der Zauberer erwartete ihn schon. Er ging mit Adam zu einem Labyrinth und sagte zu ihm:" 1. Gehe durch das Labyrinth und 2. sei dabei schneller als ich". Aber der Zauberer hatte Adam gar nicht gesagt, dass er zwei Wünsche frei hatte. Als Adam den ersten Schritt ins Labyrinth machte, wünschte Adam sich am anderen Ende des Labyrinths zu sein. Er sah zum Himmel, wo der Zauberer flog. Doch plötzlich war er am anderen Ende des Labyrinths. Jetzt erst landetet der Zauberer. Er sage:"Das ist gut". (Der Zauberer ist extra langsam geflogen). Dann ging er mit Adam ins Schloss. Dort waren drei Hunde. Der Zauberer sagte:" 3. Wähle den richtigen Hund aus". Adam wollte unbedingt den richtigen Hund auswählen. Noch bevor er denken konnte, sagte er:"Es ist der mittlere Hund". "Das ist richtig und gut", sagte der Zauberer. Da fragte Adam:"Warum war das gut?". Der Zauberer antwortete:"Weil ich es bereut habe. Durch deinen Mut ist die Prinzessin jetzt frei". Der mittlere Hund verwandelte sich in die Prinzessin. Adam freute sich und sagte:"Danke". Adam und die Prinzessin verliebten sich auf der Stelle ineinander. Der Zauberer lieh ihnen eine Kutsche. Sie holten den Müller ab und fuhren mit der Kutsche zum Königsschloss der Prinzessin. Der König freute sich über die Rückkehr seines Kindes und war einverstanden mit der Hochzeit. Adam und die Prinzessin bekamen viele Kinder. Der Müller bekam genug Hilfe für seine Mühle und war oft im Schloss.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Annabelle




nach oben
Zum Rückblick