Modell der Schule in Karengera, von den Schülern in Ruanda 2011 angefertigt


Bericht über die Verwendung der Spenden an unsere Partnerschule
vom Ministerium des Inneren und Sport Rheinland-Pfalz

Ende August 2016 erreichte uns ein Schreiben vom Ministerium des Inneneren und Sport, in dem berichtet wurde, wie unsere Spenden in Ruanda verwendet wurden. Mit dem Brief erhielten wir auch eine Foto-CD.

Hier der Brief:
Übersendung des Abschlussberichts über die Verwendung Ihrer Spenden aus dem Jahr 2015 sowie Restmittel von 2014 (S 245)

Sehr geehrte Frau Heins,

ich freue mich, Ihnen heute den Abschlussbericht sowie eine CD mit Fotos über die Verwendung Ihrer Spenden aus dem Jahr 2015 sowie die Restmittel aus dem Jahr 2014 für Ihre Partnerschule, Groupe Scolaire Karenga (S 245), zukommen zu lassen.
Der beigefügten Abrechnung können Sie entnehmen, dass von den zur Verfügung gestellten Beträgen in Höhe von 2.000 € (1.540.000 FRW), 462,35 € (360.733 FRW) und Restmittel aus dem Jahr 2014 in Höhe von 570 FRW, der Kauf von technischer Ausstattung, Schulbänken sowie Sportausrüstung für Ihre Partnerschule finanziert werden konnte.
Die Gesamtkosten für unter anderem drei Laptops, drei Mikrophone, Kabelzubehör, 11 Schulbänke, 12 Tische und 22 Fußballtrikots beliefen sich dabei auf insgesamt 2.063.000 FRW. Der Stand Ihres Schulpartnerschaftskonto beläuft sich demnach auf 343 FRW, bei einem Wechselkurs von 800 FRW/1€ wären dies 0,43 €. Bitte beachten Sie dabei, dass mögliche Spendeneingänge nach April 2016 nicht berücksichtigt wurden.

Für Ihr Engagement sowie das Ihrer Schülerinnen und Schüler möchte ich mich herzlich bei Ihnen bedanken, denn ein solches Engagement ist nicht selbstverständlich.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das neue Schuljahr!
Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Hanne Hall


Hier einige der mitgeschickten Fotos:



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Sportlehrerin nimmt an dem Projekt "Sports for Peace" teil

Im November 2015 erhielten wir von dem Koordinationsbüro in Kigali die Nachricht, dass eine Lehrkraft unserer Partnerschule, die Sportlehrerin Mukankiko Betty, an dem Projekt "Sports for Peace" teilgenommen hat. Ziel des Projektes war die Vermittlung von theoretischen und praktischen Grundlagen der Friedenserziehung und deren Umsetzung im Sport.

Hier einige Bilder:


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Situationsbericht der Groupe Scolaire Karengera-Gitwa
aus dem Koordinationsbüro in Kigali

23.09.2014

Die Schule Groupe Scolaire Karengera-Gitwa liegt im Westen Ruandas, im District Nyamasheke, Sektor Kirimbi. Es handelt sich um eine Primar- und Sekundarschule (Primarstufe 9 Jahre, Sekundarstufe 3 Jahre), die am Kivu –See ländlich gelegen ist.

Zurzeit besuchen 1122 Schüler die Schule, davon 617 Mädchen und 505 Jungs. Für diese Anzahl von Schülern stehen nur 33 Lehrer zur Verfügung (14 weiblich und 19 männlich).

Die Schule besteht aus 28 Gebäuden. 14 sind in einem guten Zustand, 10 in einem reparaturbedürftigen und 4 sind gänzlich kaputt.

Dem Direktor und den Lehrern steht jeweils ein Raum zur Verfügung. Eine Bibliothek gibt es nicht. Die Toiletten und die zwei Zisternen sind noch neu. Es gibt auch einige Kochtöpfe.

Zudem besitzt die Schule einen Schulgarten, in dem sie einiges an Gemüse anbauen und im Stall stehen zwei schuleigene Kühe. Die Schüler bewirtschaften den Garten.

Außerdem ist fließend Strom und Wasser vorhanden.

Die Schule besitzt nur elementares Schulmaterial. Auch beim Sport mangelt es an Material und es gibt keinen Sportplatz. Das schätzt die Schule als problematisch ein, sowie den allgemeinen Aufbau der Schule, der in großen Teilen recht veraltet ist. Mangelware sind Hefte, Stifte und Kreide. Es fehlt auch ein Labor.

Für die Sekundarstufe ist das Hauptproblem, dass die meisten Eltern nicht in der Lage sind, das Schulgeld zu bezahlen. (Die Grundschule ist frei, es müssen nur Uniformen gekauft werden.)

Die Zukunftsperspektiven liegen in der Intensivierung der Schulbildung durch die Sensibilisierung seitens der Lehrer. Von der Partnerschaft erhofft sich die Groupe Scolaire, dass es einen Interessensaustausch gibt und zudem, dass sie Unterstützung erhalten, um sich als Schule entsprechend entwickeln zu können.

Verfasst am 23.09.2014 von M. Romstedt (Koordinationsbüro in Kigali)

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Situationsbericht 2012:

Informationen über unsere Partnerschule
Situationsbericht der Schulen, Oktober 2012:



Name der Schule : Groupe Scolaire Karengera Gitwa Datum : 01.10.2012 Provinz : Westen
Distrikt : Nyamasheke
Sektor : Kilimbi
Name des/r Direktor/in : SAREKAYO Daniel

I. Allgemeine Fragen

Schultyp Primar und Sekundar
9 YBE 12 YBE
Welche Schwerpunkte (nur für Sekundar- und 12YBE-Schulen):
MPG – Math, Physics, Geography; HEG – History, Economics, Geography ; EKK – English, Kiswaheli, Kinyarwanda
Lage der Schule: Rural
Distanz bis zu einer asphaltierten Straße: 52 km
Gründungsdatum: 1967
Gründer der Schule: Missionar Alfred Tobler
Datum der Anerkennung des Bildungsministeriums: 1967
Höhe des Schulgeldes: Extern 3.000
Anzahl der Schüler:
Primarschule: Mädchen 313 Jungen 251
Sekundarschule: Mädchen 256 Jungen 216
Gibt es ein Internat ? Nein
Anzahl der Lehrer: feminin 13, maskulin 16

II. Infrastruktur

Anzahl der verfügbaren Gebäude:

Zustand der Räumlichkeiten:
Substanz: zerstörte Gebäude: -, zu rehabilitierende Gebäude: 16, Gebäude in gutem Zustand: 14, Total: 24
Lehm-stampfbau 6
Lehmziegel 18
Backstein 24
Weitere Infrastruktur
Direktionsbüro: 1
Büro für den Verantwortlichen des Zentrums -
Lehrerzimmer 1
Bibliothek -
Ausstattung der Bibliothek (Anzahl der Bücher, Anzahl der Regale etc.)?
3 Regale
417 Bücher
Labor: Kein Labor vorhanden
Ausstattung: Elementares Chemiematerial
Toiletten
Zustand der Toiletten? 12 in schlechtem und 18 in gutem Zustand
Zisternen
Zustand der Zisternen? Zwei Plastikzisternen in gutem Zustand
Schulbänke: 173
Anzahl der Schulbänke pro Klassenraum: 13
Küche? Keine Küche
Speisesaal ? Kein Speisesaal
Schulgarten:
Was wird angebaut? Bohnen, Mais und Bananen; Schüler sind verantwortlich
Schlafräume? keine
Gibt es Strom? Derzeit kein Strom vorhanden. Gibt es Wasser? Kein fließend Wasser.
Besitzt die Schule Tiere? Wenn ja, welche? Einige Ziegen
Werden diese als Einkommensquelle genutzt oder für den internen Gebrauch der Schule?
Interner Gebrauch.

III. Didaktisches Material

Wie viele Bücher gibt es an der Schule? 417
Welche Fächer werden abgedeckt? Mathe, Naturwissenschaften, Geographie, Sprachen
Wie viele Computer? Keine funktionierenden Computer.

IV. Sport

Welche Sportfelder gibt es an der Schule? Volleyballfeld in schlechtem Zustand.
Welche Sportmannschaften gibt es derzeit an der Schule? Volleyball, Fußball – regelmäßiges Training
Wie viele Schulstunden Sport gibt es pro Woche? 3 Stunden pro Woche
Wie viele Sportlehrer gibt es an der Schule? 3 Sportlehrer
Welche Sportutensilien gibt es (Bälle, Netze, Pfeifen etc.)? Volleyball und Netz

V. Probleme und Herausforderungen sowie Zukunft der Schule


Welche Probleme gibt es in den folgenden Bereichen?
Infrastruktur: Zu renovierende Gebäude und Fehlen eines guten Sportfeldes.
Anschluss ans Strom- und Wassernetz: Kein Strom – d.h. Schüler lernen nicht, mit einem PC umzugehen.
Kein Wasser.
Didaktisches Material: Unzureichend.
Labormaterial: Nur sehr grundlegend.
Sport: Kein Material – die Lehrer arrangieren sich lediglich.
Schulgeld: Viele Eltern sind zu arm, um das Schulgeld zu bezahlen.
Welches sind die gravierendsten Probleme? Welche Lösungsansätze schlagen Sie vor?
Unser Vorschlag wäre eine materielle, finanzielle sowie moralische Unterstützung zu haben.
Welche Zukunftsperspektive gibt es für die Schule? Eine Schule zu haben, die den weltweiten Standards einer Schule entspricht.

VI. Die Schulpartnerschaft

Was ist Ihre Vorstellung einer Schulpartnerschaft? Wir erhoffen uns einen Ideenaustausch über Schulaktivitäten und andere Neuigkeiten bzgl. Schulformen und Arten des Lehrens und Lernens. Wir erhoffen uns eine Weiterentwicklung in intellektueller Hinsicht.
Was erwarten Sie von der Schulpartnerschaft? Wenn Sie bereits eine Schulpartnerschaft haben… Wie ist die Partnerschaft an Ihrer Schule organisiert?
Die Schüler haben die Möglichkeit ihre Gefühle und Sichtweisen der Partnerschule mitzuteilen.
Gibt es einen Jumelage-Club? Ja.
Gibt es einen verantwortlichen Lehrer? Ja, es gibt einen Lehrer, der die Aktivitäten der Schüler betreut.
Gibt es einen regelmäßigen Kontakt? In welchen Abständen? Ja , durch geschriebenen Austausch.
Was sind Ihre Wünsche für die Schulpartnerschaft in Zukunft? Wir wünschen uns eine Weiterentwicklung bis hin zu gegenseitigen Besuchen.

VII. Verschiedenes

Bitte schreiben Sie hier Kommentare, Anmerkungen zur Schulpartnerschaft, zu Ihrer Schule oder sonstige Dinge, die Sie gerne mit dem Koordinationsbüro und/oder Ihrer Partnerschule teilen möchten. Vielen Dank!
Es wäre schön, zu wissen, wie gegenseitige Besuche organisiert werden könnte sowie die Voraussetzungen zu schaffen, damit ein Ideenaustausch über die Kultur der Partnerschulen stattfinden kann.



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Situatuinsbericht 15.05.2009

Fragebogen - Situation der weiterführenden Schulen
Name der Schule: GS. De Karengera Datum: 15/ 05/2009
District ? (unleserlich) Sector:Kirimbi Provinz: Ost

Name der Befragten: MUNGANYINKA Agnes
Name des Direktors: BAREKAYO Daniel
A. Allgemeine Fragen
Ist es eine städtische oder ländliche Schule: Es ist eine Schule mitten im ländlichen Gebiet.
Ist sie leicht zu erreichen? Sie ist nicht leicht zu erreichen.
Wann ist die Schule gegründet worden? Sie ist am 29 AU 2007 gegründet worden.
Durch wen ist die Schule gegründet worden? Sie ist durch den Bildungsminister gegründet worden.
Welches sind die Fächer/ Lernbereiche? Es sind Kenntnisse der Grundbildung (vor der Trennung)
B. Die Schüler
Wie viele Schüler sind es insgesamt? 285 Jungen: 130 Mädchen: 155
Wie viele Waisen? 85 Waisen
Wieviele Bedürftige? 120 Bedürftige
Von wo kommen die Kinder? District Nyamasheke 264, Karongi 15, Rusizi 3 und Kigali 3.
C. Die Lehrer
Wieviele Lehrer gibt es? 8 Lehrer männlich: 6 weiblich: 2 '
Liste der Lehrer mit ihren Fächern: 6 Männer der Stufe A2 (ihre Fächer/ Ausbildung umfasst die weiterführende Stufe) 2 Frauen der Stufe A2,
D. Der Aufbau - Das Internatssystem
Gibt es ein Internat? Nein.
Wo wohnen die Schüler die nicht ins Internat gehen? Sie gehen zu ihren Familien nach Hause, die anderen in benachbarte Unterkünfte.
E. Infrastruktur
Wie viele Häuser hat die Schule? Zwei Häuser.
In welchem Zustand befinden sich die Häuser? Akzeptabler Zustand.
Wie viele Klassensäle gibt es? 6 Räume.
Wie viele Pulte gibt es in jedem Klassenraum? Zwischen 13 und 15 Pulte-
Wie viele Schränke befinden sich in jedem Klassenraum? Es gibt keine Schränke.
Wie viele Regale gibt es in jedem Klassenraum? Es gibt keine Regale-
Gibt es eine Bibliothek? Keine Bibliothek-
Gibt es einen Speisesaal? Kein Speisesaal. Derjenige der zur Verfügung stand, wird aktuell nicht genutzt.
Wie viele Tische befinden sich im Speisesaal? 26 Tische-
Wie viele Stühle befinden sich im Speisesaal? Keine Stühle, jedoch 55 Bänke.
Gibt es eine Küche? Ja, es gibt eine.
Wie ist die Ausstattung der Küche? 2 Kochlöffel und 2 Töpfe.
Wie ist der augenblickliche Zustand der Küche? Akzeptabel.
Gibt es einen Schlafsaal? Nein, keinen Schlafsaal.
Gibt es ein Gebäude für die Administration? Er wird zurzeit gebaut.
Wie ist der momentane Zustand des Gebäudes? Unvollendet
Wie ist die Ausstattung der Schulverwaltung? Ohne kleinen Raum, der von der Grundschule genutzt wurde, ein Tisch mit Schublade, 3 Stühle und ein Schrank.
Hat die Schulverwaltung eine Sekretärin? Ja.
Gibt es Toiletten? Ja?
Der Zustand der Toiletten? Einige sind alt, andere sind neu.
Wer übernimmt die Toilettenreinigung? Die Schüler.
Sind es bezahlte Arbeiter? Nein.
Gibt es Duschen? Nein.
Fehlen Pulte? Ja.
Wie viele? 80 Pulte.
Fehlen noch andere Ausstattungsgegenstände? Ja.
Spezifizieren Sie die Art der fehlenden Ausstattung und deren Anzahl!
-2 elektrische Maschinen (?)
-6 Ordner
-ein Tonbandgerät
-Tafelkreide: 2 Päckchen weiße Kreide
½ Päckchen bunte Kreide.
F. Unterrichtsmaterial
Welches Unterrichtsmaterial wird von den Schülern benötigt? Hefte und Kugelschreiber, Geometriematerial und eine Schulmappe.
Hat die Schule Bücher zur Verfügung? Nicht ausreichend.
Welche Art von Büchern? Wissenschaftliche Bücher, vor allem in Englisch
. Benötigen Sie noch Bücher? Ja.
G. Sport
Haben Sie Sportplätze? Ja?
Welche Art von Sportplätzen? Volleyballfelder-
Wie viele Sportplätze? Ein Volleyballfeld-
Wie ist der aktuelle Zustand des Sportplatzes? Inakzeptabel.
Gibt Sportlehrer? Ja.
Wie viele? 2
Welche Sportarten werden in Ihrer Schule ausgeübt? Leichtathletik, Fußball und Volleyball.
Wie viele Stunden Sport werden in der Woche gemacht? 2 Stunden pro Woche.
Machen die Schülerinnen anderen Sport als die Schüler? Nein.
Was benötigt die Schule an Sportausstattung? 1 Volleyballnetz, 2 Volleybälle, 2 Fußbälle, Ausstattung für 36 Spieler-
H. Infrastruktur (II) - Elektrizität: Wasser
Gibt es Strom? Nein.
Welche Energiequelle nutzen Sie um Lichter im Gebäude zu versorgen? Es gibt keine Lichter.
Ist die Schule ans Wassernetz angeschlossen? Nein-
Besitzt die Schule Brunnen? Nein-
Besitzt die Schule Zisternen? Ja.
Wie viele? 1 (?)
Aktueller Zustand? Neu.
l. Schulbudget der weiterführenden Stufe
Auf wie viel beläuft sich das jährliche Budget der weiterführenden Stufe? 116679445 RU
Welches sind die Finanzgeber? Die ruandische Regierung, die Wohltäter und Eltern-
J. Die Probleme der weiterführenden Stufe
Welches sind die größten Probleme? Mangel an Dokumentation, fehlendes Licht, für die Schüler morgens und abends lange Wege-
Welches sind die Ursachen der Probleme? Ungenügende Mittel der Eltern und der Regierung.
Was schlagen Sie zur Problemlösung vor? Um all diese Probleme zu lösen, bitten wir die ruandische Regierung, die Wohltäter und die wohlhabenderen Eltern um ihre Spenden, damit der Lehrplan praktikabel wird. Damit die Umsetzung des Wissens leichter wird, die Konditionen Lehren-Lernen ausgewogen wird, sonst werden die Ergebnisse mittelmäßig, trotz aller getanen Anstrengungen
Welches sind die Zukunftsperspektiven? Die Eltern dahingehend sensibilisieren, dass sie die Schule noch unterstützenkönnen, weil ein Großteil der Schüler unter besseren Zuständen arbeitet und die Lehrer nicht mehr so erschwert arbeiten

ANMERKUNG: Es wurden nur die Fragen übersetzt die auch beantwortet wurden!

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