Ruanda im Unterricht

Bis zum Ende der Grundschulzeit sollten alle Kinder ein Grundwissen über unser Partnerland erworben haben.

1. Land und Leute

Lage auf der Weltkarte, Flagge, Klima, Natur, Hauptstadt, Bevölkerungsstruktur. Bewohner, Stadt- und Landbevölkerung

→ Großfamilie, „auf jedem Hügel eine Familie“
→ Sprachen
→ Besonderheiten (z.B. Berggorillas, Vulkane)
→ Ernährung, Lebensmittel

2. Schule in Ruanda

→ Wann kommen die Kinder in die Schule?
→ Wie groß ist die Klassenstärke? (Vormittags-/-Nachmittagsunterricht)
→ Wie sehen die Klassenräume aus?
→ Welche Fächer haben die Kinder?
→ Wie kommen die Kinder zur Schule?
→ Schuluniformen, Schulmaterialien, Frontalunterricht, Auswendiglernen

3. Soziales Zusammenleben

→ Wie leben die Menschen in Ruanda zusammen? (Familie, Aufgabenverteilung)
→ Die Ethnien: Hutu, Tutsi, Twa
→ Welche Besonderheiten gibt es?

Umuganda: einen Samstag im Monat müssen alle Bürger mithelfen, Straßen auszubessern und zu kehren, Schulen und Gemeinschaftsgebäude zu bauen. Auch alle Politiker und der Präsident helfen mit!

Feiertage und Feste ( Fest der Namensgebung, 1.-7.April: Gedenkwoche des Genozid, 1.Februar: Tag der Nationalhelden, 1.Juli: Unabhängigkeitstag (seit 1962)

Kwita Izima: Jedes Jahr im Sommer gibt es ein Fest zur symbolischen Namenstaufe der neugeborenen Gorillas. Dabei wird immer der Einsatz der lokalen Umweltschützer gewürdigt.

(Staatsform: Welche Staatsform gibt es in Ruanda? – Frauenanteil im Parlament der höchste weltweit. Wer ist das Staatsoberhaupt?

4. Wirtschaft und Arbeit

→ Wovon Leben die Menschen?
→ Was kann man in Ruanda arbeiten?
→ Exportgüter (Kaffee und Tee)
→ Wie versuchen die Menschen, die Armut zu überwinden?

(Bildung, Ausbau des Dienstleistungssektors, des Tourismus, Weiterverarbeitung von Kaffee im eigenen Land, statt ihn zu Dumpingpreisen an westliche Konzerne zu verkaufen.) → Besonderheit: Plastiktüten sind in Ruanda verboten. Auch Abfälle auf die Straße zu werfen ist verboten.



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